Welcher Nager passt zu mir? – Anschaffung eines Nagetieres

Nager

Ein Haustier ist einfach was schönes und Nagetiere sind relativ einfach zu halten. Doch die Auswahl an Nagetieren ist groß. Es gibt von Hausmeerschweinchen über Hamster, Rennmäuse bis hin zu Degus oder Chinchillas alles zu haben. Bevor man sich aber ein Nagetier als Haustier anschafft, muss man sich im Klaren sein, dass man sich immer um das Tier kümmern muss. Auch eine artgerechte Haltung ist wichtig.

Ebenfalls ist es wichtig zu überlegen, wie viel Platz überhaupt für das Nagetier zur Verfügung steht. Nicht jede Art kann alleine gehalten werden. Außerdem sollte man sich vor dem Kauf gut überlegen, was man mit dem Nager vorhat. Ist es eher zum Kuscheln gedacht oder einfach nur zum Anschauen.

 

Welche Nager gibt es und welches Tier passt zu mir

Bevor man sich überlegt, welches Tier zu einem am besten passt, schaut man was es überhaupt für Nagetierarten gibt. Die gängigsten acht Arten sind:

 

  • Meerschweinchen
  • Hamster
  • Ratten
  • Chinchillas
  • Degus
  • Farbmäuse
  • Rennmäuse
  • Streifenhörnchen

 

Auch wenn man es nicht glauben mag, werden die Ratten in der Regel die Tiere, die am Zutraulichsten sind. Dies gilt natürlich nur bei guter Pflege, aber das setzt man voraus, wenn man sich ein Haustier anschafft.

Hamster hingegen sind relativ scheu und lassen sich selten streicheln. Alle anderen Arten können mit der Zeit zutraulich werden, vor allem auch die Chinchillas, aber so richtig kuscheln wollen alle nicht. Bisschen streicheln ja, aber nicht kuscheln, denn alle Tiere wollen nicht unbedingt hochgehoben und festgehalten werden.

Auch wenn die Tiere es sich mit sich machen lassen, heißt das noch lange nicht, dass es ihnen auch wirklich gefällt. Man muss bedenken, auch wenn die Tiere kuschelig aussehen, mögen sie es nicht.

Die Lebenserwartung ist bei diesen Tieren zum Teil auch sehr unterschiedlich. Meerschweinchen und Chinchillas werden deutlich älter als die anderen genannten Nager. Dies sollte man bei der Anschaffung bedenken.

 

Ausstattung für Nagetiere

Bevor man sich einen Nager anschafft, muss die Grundausstattung gekauft werden. Eine gute Übersicht für die Grundausstattung für Nagetiere erhält man unter www.nager-ausstattung.com. Wichtig ist eine artgerechte Haltung, denn nur so können sich die Tiere später wohlfühlen. Egal welcher Nager es am Ende wird, alle brauchen ein Gehege, welches verschiedene Orte enthält.

Ein Platz zum Schlafen oder Verkriechen ist sehr wichtig, dass sich das Tier auch zurückziehen kann. Manche Nager wollen auch Graben oder Klettern. So bietet sich zum Beispiel für Chinchillas, die gerne klettern, ein mehrstöckiges Gehege an. So können sie auf den verschiedenen Etagen herumklettern. Auch ein Sandbad ist nicht verkehrt, denn das lieben die Nager ebenfalls. Für die Bewegung ist ein Laufrad nicht schlecht, dies empfiehlt sich vor allem wenn man Hamster halten möchte.

 

Pflege der Nager

Die Pflege der Nagetiere sollte selbstverständlich sein. Die Tiere brauchen täglich neues Futter und frisches Wasser. Je nachdem was für ein Tier man sich anschafft, sollte man sich auch immer mal wieder Zeit nehmen um es im Garten, Balkon oder Wohnung rennen zu lassen. Das Gehege ist in der Regel nicht so groß und da ist ein Auslauf eine willkommene Abwechslung für die Tiere.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass das Gehege auch regelmäßig gereinigt wird. Am besten füllt man das Gehege reichlich mit Einstreu. Dieses saugt den Urin auf und auch der Kot lässt sich so gut entfernen. Außerdem fühlen sich die Tiere im (frischen) Einstreu auch sehr wohl. Wenn davon viel genug im Käfig ist, können sie auch ihrer Leidenschaft dem Graben ein wenig nachgehen.

 

Das richtige Futter

Das richtige Futter für alle Nagetiere gibt es nicht. Je nach Art des Tieres muss das Futter gewählt werden. Besonders empfindlich sind Chinchillas und brauchen daher spezielles Chinchilla-Futter. Dieses kann entweder im Fachhandel oder im Internet gekauft werden. Es reichen pro Tier schon relativ kleine Mengen aus.

Wichtig bei allen Nagetieren ist, dass man ihnen nur das vorgesehene Futter füttert und nicht Essen von uns Menschen das übriggeblieben ist. Das ist für die Tiere nichts und schadet ihnen enorm. Ihr Verdauungstrakt ist nicht für diese Nahrungsart gemacht.

Und wenn ihr nächstes Haustier doch ein Hund oder Katze sein soll, gibt es auch dazu entsprechende Informationen bei uns.