Leidet mein Hund an einer Futtermittelunverträglichkeit?
Abgelegt unter Hunde , Tiergesundheit :: :: [2] KommentareWelche Symptome treten bei einer Allergie auf?
Eine Futtermittelunverträglichkeit bei Hunden ist oftmals ein schwer zu diagnostizierendes Leiden. Die auftretenden Symptome können nämlich auch von anderen Krankheiten hervorgerufen werden und somit leicht verwechselt werden. Generell ist auch zwischen Futtermittelintoleranz und Futtermittelallergie zu unterscheiden, wobei eine Futtermittelintoleranz nicht so schwerwiegend ist, wie eine Allergie, da hier das Abwehrsystem des Tieres nicht eingeschaltet wird.
Bei einer Allergie reagiert der Körper auf einen oder mehrere Bestandteile des Futters, meist sind das eiweißhaltige Stoffe wie beispielsweise Rindfleisch. Eine genaue Diagnose kann daher nur der Tierarzt stellen, welcher dann dabei helfen wird, eine angemessene Diät zu verordnen. Royal Canin Hypoallergenic ist beispielsweise ein speziell zusammengesetztes Futter, das zur Therapie von Futtermittelunverträglichkeit verordnet werden könnte. Doch zurück zu den auftretenden Symptomen.
Vielleicht verträgt Ihr Hund die Zusatzstoffe in seinem Futter nicht
Erste Anzeichen einer Futtermittelallergie sind Störungen des Verdauungstraktes, aber auch Hautveränderungen treten auf. Am häufigsten treten bei einer Futtermittelallergie starkes Erbrechen und Durchfall auf, Juckreiz sowie schuppige und entzündete Haut und Haarausfall sind ebenfalls keine seltenen Symptome. Oftmals ist der Hund sehr antriebslos und hat generell schlechten Appetit. Hervorgerufen werden diese Symptome durch das Abwehrsystem des Hundes, das gegen die Stoffe reagiert. Einzige Linderung verspricht eine bestimmte Diät, bei der gezielt auf die verschiedenen Inhaltsstoffe verzichtet wird. Royal Canin Hyperallergenic sollte dabei nur nach Anweisung des Arztes gefüttert werden.
Häufige Inhaltsstoffe, die eine Allergie auslösen
Stoffe, auf die Hunde am häufigsten mit einer Allergie reagieren sind beispielsweise Rindfleisch, Weizen und Milchprodukte. Zudem zählen Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Medikamente zu den Auslösern. Man kann generell sagen, dass eine Allergie eher bei jungen Hunden auftreten kann, dann jedoch bis ins Alter bestehen bleibt, aber milder verläuft. Je nach Stärke der Allergie muss dann auch gefüttert werden. Kann ein bestimmter Stoff identifiziert werden, auf den der Hund allergisch reagiert, ist es natürlich viel einfacher, das richtige Futter zu verabreichen, wenn dies allerdings nicht möglich ist, ist man auf die Fütterung von speziellem Fertigfutter angewiesen. Bei dem werden die Eiweiße so gespalten, dass sie vom Abwehrsystem des Hundes nicht mehr als fremd erkannt werden.
Gastartikel von Thomas Döhler
www.communication-agency.de
Februar 23rd, 2012 at 16:16
Ein sehr lesenswerter Artikel. Leider wird hier sehr wenig kommentert.
LG
“Die sich den Wolf tanzen…”
März 13th, 2012 at 10:46
Wirklich toll geschrieben und informativ!
Ich darf in meiner Wohnung leider keinen Hund halten, aber meine gute Freundin hat einen noch sehr jungen Schäferhund und ich werde ihr diesen Artikel auf jeden Fall mal empfehlen!
Danke und liebe Grüße