Der Deutsche Schäferhund ist eine anerkannte Hunderasse und ist der weltweit beliebteste Gebrauchshund. Aufgrund seiner Intelligenz, Arbeitsbereitschaft, Wachsamkeit und körperlichen Gewandtheit ist er nicht nur zum Hüten von Schafen geeignet, so wie es üblich vorgesehen war, sondern wird auch in anderen wichtigen Bereichen eingesetzt, etwa als Blindenhund, Schutzhund bei der Polizei oder als Rettungshund. Da er zudem ein gutartiges, kinderfreundliches und anhängliches Wesen hat, ist er auch sehr gut als Familienhund geeignet. Wenn es erforderlich ist und hart auf hart kommt, kann er aber auch kämpferisch und sehr mutig sein. Er will seine Furchtlosigkeit unter Beweis stellen.

Von ihrem Ursprung her sind Schäferhunde Gebrauchshunde, wollen also beschäftigt werden und eine Aufgabe haben. Sonst würden ihre Sinne verkümmern.

Die Anschaffung dieses Hundes (und aller anderen auch) erfordert im Vorfeld also einige Überlegungen. Man muss sich genau überlegen, ob man auch genügend Zeit für den Hund aufbringen kann, denn er braucht täglich seinen Auslauf, man muss bei jedem Wetter mit ihm Gassi gehen. Sie mögen lange Spaziergänge und lieben es, viel Bewegungsfreiheit zu haben. Also sollte reichlich Platz und Auslauf vorhanden sein, auch bezüglich seines Lebensraumes. Eine kleine Wohnung ist also nicht unbedingt geeignet.

Deutsche Schäferhunde sind relativ groß. Die Widerristhöhe, also der höchste Punkt des Rückens, kann zwischen 55 und 65 cm messen, je nach dem, ob es sich um eine Hündin oder einen Rüden handelt. Die häufigste Fellfarbe ist Schwarz mit braunen, rotbraunen oder gelblichen Abzeichen. Sie kann aber auch einfarbig schwarz und grau sein.