Gerade neue Katzenbesitzer stellen sich oft die Frage “welches Katzenstreu” ist das richtige.

Angeboten werden derzeit folgende Sorten:
Feines, fast sandartiges Streu
Grobes Streu
“Kügelchen Streu” mit Geruchsbindung

Das optimale Katzenstreu sollte folgende Kriterien erfüllen. Es sollte in erster Linie den Geruch von Kot und Urin gut binden schließlich ist das die Hauptaufgabe des Streus.
Wichtig ist natürlich auch die Saugfähigkeit des Streus, nichts ist eckliger als wenn sich das Streu auf dem Boden zu einer klebrigen Masse verwandelt.

Das feine sandartige Streu saugt sehr gut den Katzenurin auf und klumpt sehr schnell dadurch können einzelne Klumpen sehr gut entfernt werden so das das Streu sehr lange hält.
Nachteil bei dieser Art von Katzenstreu, das Streu verfängt sich sehr schnell im Fell der Katzen und wird so gleichmäßig in der Wohnung verteilt. Für Besitzer von sehr buddelfreudigen Katzen ist dieses Streu auch nicht zu empfehlen da es sehr leicht ist und so schnell über den Rand des Katzenklos rausfliegt.

Das grobe Katzenstreu klumpt weniger schnell als das feine und auch die Klumpen sind deutlich größer so das mehr Streu verbraucht wird. Von einigen Katzenbesitzern wird berichtet das ihre Katzen die Toiletten mit dem groben Streu nicht benutzen da dies teilweise recht zackig und spitz ist, so das es vielleicht von einigen Katzen als unangenehm empfunden wird.
Seit einiger Zeit gibt es einen Anbieter dessen Streu über die normale “Haustoilette” entsorgt werden kann da sich die Klumpen im Wasser sofort auflösen.

Das moderne “Kügelchen Streu” wirbt mit toller Geruchsbindung und hoher Saugkraft. Leider habe ich die Erfahrung gemacht das die Kügelchen sich sehr schnell zersetzen und sich dann auf dem Boden der Katzentoilette ein unschöne Mischung bildet, so das dieses Art von Streu für mich völlig ausscheidet.

Wenn man ein junges Kätzchen zu sich holt hat es sich bewährt den Züchter zu fragen welches Streu er verwendet und dieses dann auch zu benutzen. Hat die Katze sich dann an die neue Umgebung gewöhnt kann man bedenkenlos neue Sorten ausprobieren und so das für sich und seine Katze optimale Streu finden.

Stephan Picker
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